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Ab morgen jagen wieder Oldtimer durchs Fürstentum

SPORT


Grünes Licht für den Super-Motorsport-Monat in Monaco! Nachdem der Formel-1-Grand-Prix wegen der Corona-Pandemie vergangenes Jahr zum ersten Mal seit 1954 ausfallen musste, sollen dieses Jahr gleich drei Veranstaltungen für das verkorkste 2020 entschädigen: der historische Grand Prix mit Oldtimern am kommenden Wochenende (23. bis 25. April), das Formel-E-Rennen unter anderem mit Elektro-Lokalmatador Rokit-Venturi (8. Mai) und das Formel-1-Wochenende mit den Superstars des Rennzirkus (20. bis 23. Mai). Normalerweise wechseln sich E-Prix und historisches Rennen von Jahr zu Jahr ab.


Die Fahrer sitzen in den Startlöchern, der Straßenbelag auf dem monegassischen Stadtkurs ist erneuert – lange Zeit schien aber unklar, wie und ob die Rennen überhaupt stattfinden können. Gleichzeitig mit der Ankündigung weitreichender Lockerungen im Fürstentum kam nun auch die gute Nachricht für den Motorsport. Zumindest der historische Grand-Prix ab dem morgigen Freitag, 23. April, wird, mitsamt Zuschauern und umfassendem Hygienekonzept, stattfinden können. Das lässt auch für die folgenden beiden Motorsport-Events hoffen, deren Zuschauerkapazitäten noch unklar sind.

Historischer Grand Prix nur für Monaco-Residenten


Vom 23. bis 25. April werden 6.500 Zuschauer auf den Tribünen Platz nehmen dürfen, wie die monegassische Regierung nun bekanntgab – das entspricht rund ein Drittel der üblichen Plätze. An der Veranstaltung teilnehmen dürfen zudem nur Einwohner Monacos, Mitarbeitende und Personen, die in einem Hotel im Fürstentum übernachten. Der Verkauf und Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum bleibt während der gesamten Veranstaltung verboten.

Formel E mit neuem Kurs

Ein echter Zuschauer-Tipp ist auch das Elektro-Rennen: Die Formel E will zum vierten Mal nach 2015, 2017 und 2019 in Monaco gastieren. Hier ist am 8. Mai das fünfte Saisonrennen vorgesehen, nach einem Auftakt der Weltmeisterschaft im Februar in der Weltkulturerbe-Wüstenlandschaft von Diriyah in Saudi-Arabien. Unter den startenden Teams: die monegassische Equipe von Rokit-Venturi. Rokit-Venturi-Zugpferd Edoardo Mortara (Schweiz) lag nach den ersten beiden Rennen der Saison auf einem vielversprechenden vierten Platz.


Zuschauer-Tipp deshalb, weil nicht so laut und nicht so teuer. Die Streckenführung für den E-Prix wird in diesem Jahr übrigens geändert: Erstmals geht es über 3,32 Kilometer und durch 19 Kurven pro Runde. Bislang kam eine 1,765 Kilometer kurze Variante, die im Vergleich zur Formel 1 (3,337 Kilometer) sowohl den Bogen um das Casino als auch den Tunnel ausließ, zum Einsatz. Denn FIA-Präsident Jean Todt scheute einen direkten Vergleich der beiden Formate, während die Fahrer auf die „Lang-Distanz“ wollten. 2021 kriegen die Piloten ihren Willen.


SL/AS

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