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Coronajahr 2020: deutlich weniger Verkehrstote in Frankreich

2541 Menschen starben im vergangenen Jahr in Frankreich im Straßenverkehr – so wenige wie noch nie seit Ende des 2. Weltkrieges. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Statistik der Verkehrssicherheitsbehörde hervor.


Entwicklung der Zahl der Verkehrstoten in Frankreich seit 2010. Quelle: https://www.onisr.securite-routiere.gouv.fr/etat-de-l-insecurite-routiere/bilans-annuels-de-la-securite-routiere/bilan-2020-de-la-securite-routiere

Seit 1945 war die jährliche Anzahl der Todesopfer im Straßenverkehr nie unter die Marke von 3000 gefallen, allerdings sind die Zahlen schon seit Jahren in der Tendenz rückläufig. Um enorme 22 Prozent sank nun die Summe der Getöteten vergangenes Jahr im Vergleich zu 2019 (3244 Opfer).


Zu erklären ist die niedrige Zahl durch das wegen der Covid-19-Pandemie maßgeblich verminderte Verkehrsaufkommen: Lockdowns mit Kontakteinschränkungen, Home Office, Ausgangssperren und eingeschränkten Bewegungsradien im letzten Jahr sorgten für erheblich weniger Fahrzeuge auf den Straßen.


Im Radverkehr, der aufgrund der Krise im letzten Jahr zunahm, sanken die Zahlen weniger deutlich: um minus 5 Prozent. Insgesamt 187 Todesfälle waren zu beklagen.


Die Kurve für Fußgänger (391 Tote, -19%), Motorradfahrer (479 Tote, -22%) und Autofahrer (1243 Tote, -23%) folgt dem nationalen Trend. Zudem sind zum ersten Mal Autofahrer für weniger als die Hälfte aller Verkehrstoten verantwortlich.


SL

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