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Das ist Musik in den Ohren: Festival „Printemps des Arts“ findet statt

MONACO/KULTUR


An fünf Wochenenden im März und April können sich Kulturliebhaber beim jährlich stattfindenden Klassik-Musikfestival Printemps des Arts Monte-Carlo der Musik hingeben – trotz Pandemie. Die Konzerttermine wurden so gelegt, dass auch Gäste aus den benachbarten französischen Departements die Sperrstunde einhalten können. In der Hoffnung, dass der derzeitige Wochenend-Lockdown in den Alpes-Maritimes nicht verlängert wird…



„Wir alle brauchen diese Musik“, sagt Festivalleiter Marc Monnet mit einem kleinen Lächeln in einer Videobotschaft ans Publikum. Tatsächlich scheint es, als könnte damit etwas Normalität in den Corona-Alltag einkehren.



Das Musikfestival Printemps des Arts Monte-Carlo kann – so der Stand heute – an fünf Wochenenden im Frühling unter strengen Hygienemaßnamen stattfinden. Vom 13. März bis 11. April stehen 15 Konzerte und zwei Musicals an diversen Spielstätten wie dem Grimaldi Forum, Ozeanografischen Museum oder dem Riva-Tunnel am Hafen auf dem Programm. Die Veranstaltungen wurden überwiegend auf Samstag- und Sonntagnachmittage verlegt, damit die geltenden Sperrstunden eingehalten werden können: Die Festivaltage sollen rechtzeitig enden, damit auch die Besucher aus Frankreich vor 18 Uhr nach Hause gelangen.

Überdies wollen die Organisatoren den Zuschauern den direkten Kontakt zu den Künstlern nicht vorenthalten. Daher soll ein Austausch zwischen Musikern und Publikum über die Videoplattform Zoom ermöglicht werden.



Aus dem Programm


Cembalist Andreas Staier ©Josep Molina

Am Samstag, 10. April, ist beispielsweise erneut der deutsche Pianist und Cembalist Andreas Staier zu Gast in Monaco. Im Salle Empire des Hermitage-Hotels spielt er um 16 Uhr Werke französischer Komponisten wie Jean-Henri d’Anglebert und François Couperin am Cembalo. Tags zuvor gibt Staier von 14 bis 17 Uhr eine (Gratis-) Meisterklasse im Auditorium Rainier III.


Durchaus ungewöhnlich dürfte der Nachmittag für die ganze Familie am Ostermontag, 5. April, ab 16 Uhr im Théâtre des Variétés werden: Das Stück „Bibilolo“ von Festivalleiter Marc Monnet ist ein Spiel mit ganz verschiedenen Klängen und wird als „Ballett für Plastiktiere, ferngesteuerte Schaufelbagger, Roboter und Schattenwurf“ angekündigt.


Weitere Informationen zum Programm und Reservierungen hier.


DW

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