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Deutsch-französischer Preis «Beruf und Zukunft 2021» vergeben

Im Rahmen des 8. Deutsch-Französischen Berufsbildungstages wurde in Paris erstmalig der deutsch-französische Preis „Beruf und Zukunft“ verliehen. Er zeichnet bedeutsame Initiativen im Bereich der beruflichen Ausbildung und des dualen Studiums aus.


Muriel Pénicaud, Ständige Vertreterin Frankreichs bei der OECD und ehemalige Arbeitsministerin. Foto: DR

Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer mit Sitz in Paris in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ) sowie der Agentur ProTandem organisiert. Schirmherrin der ersten Preisverleihung war Muriel Pénicaud, ständige Vertreterin Frankreichs bei der OECD und ehemalige Arbeitsministerin.


„Es ist mir eine besondere Freude, die Schirmherrin dieser ersten Ausgabe des deutsch-französischen Preises «Beruf und Zukunft « zu sein. Ich bin seit langem davon überzeugt, dass die berufliche Bildung und die betriebliche Ausbildung ein wichtiges Sprungbrett sein kann für junge Menschen in vielversprechende berufliche Laufbahnen und für Unternehmen die Chance bietet, Talente anzuziehen, die sie für ihre Umgestaltung benötigen. Darüber hinaus bin ich stolz darauf, zur Entwicklung der Lehrlingsausbildung in Frankreich beigetragen zu haben. Ich gratuliere den Gewinnern dieses Preises und wünsche ihnen den Erfolg, den sie verdienen. Es lebe der deutsch-französische Preis «Beruf und Zukunft»!“ Muriel Pénicaud, Ständige Vertreterin Frankreichs bei der OECD und ehemalige Arbeitsministerin

Die Preisträger in vier Kategorien


1/ Auszubildende oder Klassen, die ein innovatives Projekt einer Gruppe von Auszubildenden oder einer Klasse auszeichnet


Preisträger:

Das Lycée Paul Poiret in Paris und die Modeschule in Berlin für die Kreation einer nachhaltigen Kollektion im Ökodesign nach den Grundzügen der «Slow Fashion», durch eine Klasse von Fachabiturienten im Bereich Mode und Bekleidung und durch eine Klasse der Modeschule in Berlin.



2/ Unternehmen, die Initiativen und entscheidende Entwicklungen in der Berufsausbildung und dualen Studiengängen auszeichnen


Preisträger:

BASF und Polyvia Formation für ein Lehrlingsausbildungsprogramm zwischen dem Ausbildungszentrum Polyvia Formation in Alençon und dem Ausbildungszentrum der BASF in Ludwigshafen.



3/ Bildungseinrichtungen für ihre herausragenden Leistungen und Initiativen der beruflichen Aus- und Weiterbildung


Preisträger:

Das Ausbildungszentrum für technische Berufe im Bereich der darstellenden Künste und der audiovisuellen Medien in Bagnolet für seine Mobilitäts- und Austauschprojekte mit dem Förderverein für Theater und Veranstaltungstechnik (FTVT), die es jungen französischen Auszubildenden ermöglichen, ein Praktikum in einem Unternehmen der darstellenden Künste in Deutschland zu absolvieren und umgekehrt.



4/ Der große Preis der Jury, der ein deutsch-französisches Ausbildungsprojekt oder eine herausragende Persönlichkeit auf dem Gebiet der Bildung und beruflichen Eingliederung im Rahmen des deutsch-französischen Konjunkturpakets auszeichnet


Preisträger:

Das Weiterbildungszentrum GIP Fornival in Amiens und der Campus des Métiers der Akademie von Lille für ihr virtuelles Mobilitätsprojekt für junge deutsche und französische Lernende in Zusammenarbeit mit dem Lycée hôtelier international in Lille und dem Robert-Wetzlar-Berufskolleg in Bonn für seinen Umgang mit Vielfalt, Interkulturalität und internationale Projekte.



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