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Deutscher Künstler in Marseille: Jörg Brüggemann und die Autobahn

Heute startet in Marseille die Foto-Ausstellung „Autobahn“. Auf dem deutschen Asphaltnetz von 13.000 Kilometern Länge entstanden die Werke, die der Berliner Fotograf Jörg Brüggemann in einer facettenreichen Schau zeigt.


© Jörg Brüggemann

Das Kulturzentrum La Friche la Belle de Mai in Marseille bietet Besuchern gemeinsam mit dem Goethe-Institut in der Galerie La Salle des Machines eine bunte Zusammenstellung rund um das berühmte Autobahnnetz, das von Hamburg bis München quer durch Deutschland große und kleine Städte miteinander verbindet.


Geschichtliche Einflüsse als 1920er-Jahre-Bauobjekt, Propagandawerkzeug des Nationalsozialismus und schließlich Nachkriegs-Projekt der deutschen Ingenieurskunst fließen in die Ausstellung mit ein.


Der in Herne geborene, in Berlin lebende Brüggemann, der bereits Werke u.a. im Zeit magazin und bei Geo veröffentlichte, porträtiert ein besonderes Zusammenspiel zwischen Alltagsobjekt und moderner Highspeed-Trasse. Mit seiner Kamera hat das Mitglied der renommierten Agentur OSTKREUZ außergewöhnliche Blickwinkel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunfts-Mobilität verewigt.


Zur Vernissage im Beisein des Künstlers wird heute zwischen 18 und 22 Uhr geladen.


„Autobahn“ – Jörg Brüggemann

Bis zum 22. August 2021, Eintritt frei.

Montag: 11-18 Uhr, Dienstag bis Samstag 11-19 Uhr, Sonntag 12-19 Uhr


SR

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