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  • RivieraZeit editorial

Einen Umweg wert: die schönsten Dörfer in der Provence & an der Côte d’Azur

Eines haben sie alle gemein, unsere Lieblingsdörfer: Sie vermitteln provenzalisches Lebensgefühl. Unbehelligt von Autoverkehr kann man durch ihre engen Gassen schlendern, auf dem Dorfplatz kühlen Rosé schlürfen und sich von der warmen Sommerluft streicheln lassen. Wir starten im Departement Var und arbeiten uns von West nach Ost in die Alpes-Maritimes bis zur italienischen Grenze vor. #4: Saint-Paul-de-Vence


Restaurants und Kunstgalerien säumen die engen Gassen in Saint-Paul-de-Vence. Foto: Shutterstock


Saint-Paul-de-Vence


Das wohl berühmteste Adlernestdorf der Côte d’Azur ist im Sommer zwar chronisch überfüllt und entspricht manchem Klischee einer Touristenfalle, lohnt aber immer wieder einen Besuch.


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lassen sich Maler wie Paul Signac und Raoul Dufy in Saint-Paul nieder und ziehen reihenweise Kollegen wie Matisse, Chagall (1985 begraben auf dem Dorffriedhof) oder Picasso an; auch Schriftsteller und Schauspieler erliegen später dem Charme des Dorfes. Einige kommen vorübergehend, andere bleiben für immer.


Ein Bummel entlang der Schaufenster voller zeitgenössischer Kunstwerke macht Lust, selbst zum Pinsel zu greifen; eine neue Cocktail- und Tapas-Bar („Les Remparts“) an der mittelalterlichen Stadtmauer mit Blick in den Sonnenuntergang will getestet werden.


Übrigens, trotz aller Ausrichtung auf Touristen könnte eines heute authentischer nicht sein: der rege bespielte Boules-Platz unter den Bäumen am Dorfeingang.


saintpauldevence.org


PS: Es gibt noch so viele andere schöne Dörfer im Hinterland der Côte d’Azur – einfach mal anhalten, aussteigen, erkunden – Sie können fast nichts falsch machen!


AS

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