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  • RivieraZeit editorial

Einen Umweg wert: die schönsten Dörfer in der Provence & an der Côte d’Azur

Eines haben sie alle gemein, unsere Lieblingsdörfer: Sie vermitteln provenzalisches Lebensgefühl. Unbehelligt von Autoverkehr kann man durch ihre engen Gassen schlendern, auf dem Dorfplatz kühlen Rosé schlürfen und sich von der warmen Sommerluft streicheln lassen. Wir starten im Departement Var und arbeiten uns von West nach Ost in die Alpes-Maritimes bis zur italienischen Grenze vor. #6: Tende


Italinienisch mutet das Dörfchen Tende am Rande des Nationalparks Mercantour an. Foto: Shutterstock

Tende


Weitaus weniger glamourös als beispielsweise Eze, aber von ganz eigenem Charme ist dieses Örtchen hoch oben im Roya-Tal am Rande des Nationalparks Mercantour. Die Erfinder des Labels „Les 100 plus beaux détours de France“ haben das Dorf in diesem Jahr neu in ihre Liste der französischen Orte aufgenommen, für die sich ein Umweg lohnt.


Das im vergangenen Herbst wie so viele Orte im Nordosten des Departements von Sturm Alex schwer getroffene Dorf befindet sich unweit der Grenze zum Piemont, was die italienisch anmutende Bauweise des mittelalterlichen Adlernestdorfes erklärt.


Auf die schönste Weise zu erreichen ist Tende mit dem Train des Merveilles aus Nizza. Der Name des Zuges spielt auf das „Vallée des Merveilles“ an, das Tal der Wunder, in dem unweit von Tende 5000 Jahre alte Felszeichnungen entdeckt worden sind. Kopien der Zeichnungen beherbergt das Musée des Merveilles im Dorf.


www.tendemerveilles.com


PS: Es gibt noch so viele andere schöne Dörfer im Hinterland der Côte d’Azur – einfach mal anhalten, aussteigen, erkunden – Sie können fast nichts falsch machen!


AS

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