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  • RivieraZeit editorial

Fünf Deutsche bei Flugzeugunglücken in den Hautes-Alpes verletzt

Im Abstand von drei Stunden sind am vergangenen Sonntag zwei aus Deutschland kommende Kleinflugzeuge im Skigebiet Vars im Departement Hautes-Alpes (Region Provence-Alpes-Côte d’Azur) abgestürzt. Die fünf Insassen überlebten teils schwer verletzt und wurden in Krankenhäuser der Umgebung geflogen.


Symbolfoto: Zwei Kleinflugzeuge ähnlichen Typs wie diese Cessna mit fünf Deutschen an Bord verunglückten am Sonntag in den französischen Südalpen. © anonym - CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=446112

Nach Angaben lokaler Medien gehörten die beiden einmotorigen Propellermaschinen vom Typ Cessna mit zwei beziehungsweise drei Menschen an Bord zu einer Gruppe deutscher Hobbyflieger, die mit insgesamt 40 Personen in 19 Kleinflugzeugen in den Südalpen unterwegs waren. Am Sonntagvormittag, 22. August, waren sie am Flughafen Gap-Tallard (Hautes-Alpes) gestartet und steuerten offenbar Barcelonnette (Departement Alpes-de-Haute-Provence) an.


Das erste der beiden Unglücks-Flugzeuge prallte gegen 13.30 Uhr im Skigebiet Vars unweit der Liftanlage Sibières auf dem Boden auf, nachdem es zuvor einige Baumkronen gestreift hatte. An Bord befanden sich zwei Männer, von denen der erste schwer verletzt nach Grenoble geflogen wurde und der weniger stark Verletzte nach Briançon.


Im bergigen Gelände oberhalb des Dorfes Sainte-Catherine verunglückte die zweite Maschine, als sich am Himmel schwarze Wolken zusammenbrauten. Foto: AS

Auf der Suche nach den Vermissten?


Drei Stunden später, offenbar auf der Suche nach der fehlenden Maschine, überflog eine zweite Maschine der deutschen Gruppe mit drei Menschen an Bord das Skigebiet. Auch dieses Kleinflugzeug legte eine Bruchlandung hin – auf einer Wiese rund drei Kilometer Luftlinie entfernt oberhalb des zu Vars gehörenden Bergdorfes Sainte-Catherine. Während ein Mann sich allein aus dem Wrack befreien konnte, mussten ein weiterer Mann und eine Frau von Rettungskräften herausgeschnitten werden. Alle drei wurden in Krankenhäuser transportiert, nach Marseille respektive Gap.


Wie es zu dem Doppel-Unglück kommen konnten, wird noch untersucht. Das Wetter vor Ort war am Sonntag wolkig, und vor allem starke Böen könnten den Fliegern zu schaffen gemacht haben. Außerdem seien in der Gegend bereits mehrfach kleine Sportflugzeuge zerschellt, da es eine Herausforderung sei, vor dem Pass Col de Vars genug an Höhe zu gewinnen.


AS


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