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Kunst in Zeiten von Corona

KUNST


Kultur findet fast nur noch online statt – oder in Monaco. Wir nehmen Sie digital mit nach Berlin in eine Charity-Kunstausstellung, die sich der Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung verschrieben hat, und laden Sie ganz analog ein in die Galerie Entrepôt nach Monaco, wo ein junger ligurischer Künstler zeigt, was er kann.



Online-Ausstellung in Berlin


Der in Cannes, Wien und Berlin arbeitende Österreicher Haralampi G. Oroschakoff

– Kunstkennern an der Côte d’Azur ein Begriff – ist mit seinem Werk „Troubadour 4“ bei der Berliner Ausstellung „A Rose (is A Rose)“ vertreten. Ab kommendem Samstag, 6. Februar, dem Internationalen Tag gegen „Female Genital Mutilation“ (FGM – weibliche Genitalverstümmelung), wollen Künstlerkollegen und er mit dem Kunstprojekt auf das Thema aufmerksam machen.

Haralampi G. Oroschakoff: „Troubadour 4“, 2018. 1800 €

Der Erlös durch den Verkauf der Kunstwerke aus der reinen Online-Ausstellung geht zur Hälfte an die Organisation „Kajiado Rescue Centre“ (Kenia) der in Berlin lebenden Evelyn Brenda. Sie und ihre Mitstreiter bekämpfen die weibliche Genitalverstümmelung und bieten betroffenen Mädchen Hilfe und Zuflucht. Mehr als 200 Millionen Frauen leiden weltweit unter den Folgeschäden der Genitalverstümmelung.


An der Online-Ausstellung beteiligen sich 102 internationale namhafte und aufstrebende junge Künstlerinnen und Künstler. Das Kajiado Rescue Center erhält die Hälfte des Verkaufserlöses, die andere Hälfte bleibt den Künstlern, wobei manche von ihnen ihren Anteil stiften. Mit 1000 Euro kann ein Mädchen im Kajiado Rescue Center ein ganzes Jahr lang ein Zuhause, Schulbildung, Essen und Gesundheitsversorgung erhalten.



Parallel zur bis zum 27. Februar laufenden Ausstellung kann über die Online-Galerie der preisgekrönte Film zur Digitalverstümmelung „Dishonour“ des kanadischen Filmemachers Terrence Turner geschaut werden.



Entrepôt in Monaco


Ebenfalls am kommenden Samstag, 6. Februar, wird im „Entrepôt“ im Fürstentum die Ausstellung „THIR(S)TY“ von Andrea Iorio eröffnet. Zu sehen sind die vielfältigen Werke des jungen ligurischen Künstlers mit Atelier in Ventimiglia – Fotografie, Malerei, Skulptur und Video.


Andrea Iorio : «I Colossi n° 2 » – 2016. Private Collection

Der Ausstellungs-Titel ist ein Wortspiel zwischen der Zahl „30“ (Alter des Künstlers) und dem Wort „Durst“ (Durst nach Kunst, so Iorio).


Geöffnet ist die Galerie Entrepôt (22 Rue de Millo, Monaco) an den Samstagen, 6. und 13. Februar, zwischen 14 und 18.30 Uhr und an den Sonntagen, 7. und 14. Februar, zwischen 9 und 18.30 Uhr. Selbstverständlich werden strikte Corona-Hygieneregeln eingehalten, weshalb es keine Vernissage geben wird.

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