Suche
  • RivieraZeit editorial

Leben im Land der Anderen - Leïla Slimani in Köln

Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs und nimmt in diesem Jahr am laufenden Internationalen Literaturfest ("Lit.Cologne") in Köln teil. Nach ihren preisgekrönten Romanen „Dann schlaf auch du“, den sie bei der "Fête du livre" in Toulon vorstellte, und „All das zu verlieren“ schreibt Slimani mit "Das Land der Anderen" eine aufrüttelnde Familiensaga auf den Spuren ihrer Großeltern.

Autorin Leïla Slimani nimmt in diesem Jahr an der "lit.Cologne" teil. Archivfoto: Fronteiras do Pensamento, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

In der Geschichte verliebt sich die Französin Mathilde am Ende des Zweiten Weltkriegs in einen marokkanischen Offizier. Die beiden heiraten und lassen sich am Fuß des Atlas-Gebirges auf einem abgelegenen Hof nieder. Voller Freiheitsdrang hatte Mathilde den Aufbruch in ein neues, unbekanntes Leben gewagt und muss doch bald ernüchternde Erfahrungen machen. Aber sie gibt nicht auf. Mathilde kämpft um Anerkennung und ihr Leben im Land der anderen. Eine Geschichte über eine Existenz in der Fremde, eine unkonventionelle Liebe und eine Welt im Umbruch: „Ein überwältigender Roman von einer zu Recht hochgefeierten Autorin“ (Salman Rushdie).

Leïla Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs in Marokko auf und studierte an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po. Inzwischen gilt sie als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihre Bücher sind internationale Bestseller. Für den Roman “Dann schlaf auch du” (2016) wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. In den Essaybänden “Sex und Lügen” (2018) und “Warum so viel Hass?” (2019) widmet Leïla Slimani sich dem Islam, dem Feminismus sowie dem zunehmenden Fanatismus. 2021 erschien ihr neues Buch “Das Land der Anderen”. Sie lebt mit ihrer Familie in Paris.

R.L.


25 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen