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  • RivieraZeit editorial

Messerattacke auf Polizisten in Cannes - Angreifer außer Gefecht gesetzt

Heute am frühen Morgen hat ein Mann in Cannes zwei Polizisten mit einem Messer angegriffen. Weil sie kugelsichere Westen trugen, wurden sie nicht verletzt. Der Angreifer wurde umgehend von weiteren vor Ort befindlichen Polizisten angeschossen und schwer verletzt. Innenminister Gérald Darmanin begab sich umgehend in die Festivalstadt. Zur Stunde könne er nicht sagen, ob es sich um eine terroristisch motivierte Tat handle.


Gegen 6.30 Uhr heute Morgen näherte sich ein Unbekannter dem vor dem Kommissariat in Cannes (Foto) parkenden Auto mit vier Polizisten, die ihre Schicht beginnen wollten, riss die Fahrertür auf und stach der nichtsahnenden Beamtin hinter dem Steuer in die Brust.


Er ging dann um das Fahrzeug herum, um den Polizisten auf dem Beifahrersitz anzugreifen. Die beiden auf dem Rücksitz befindlichen Kollegen nutzten ihre Schusswaffen, um den Angreifer außer Gefecht zu setzen. Dabei wurde dieser lebensgefährlich verletzt. Die vier Polizisten seien hingegen physisch unversehrt, aber psychisch angegriffen.


Erste Zeugen hatten polizeilichen Angaben zufolge ausgesagt, der 37-jährige Angreifer algerischer Herkunft habe „im Namen des Propheten“ gehandelt. Innenminister Gérald Darmanin, der sich sofort an den Ort des Geschehens begeben hat, wollte sich dazu nicht äußern. Er sagte lediglich, dass der Mann seinen festen Wohnsitz seit einigen Jahren in Italien habe und regelmäßig zwischen Italien und Frankreich gependelt sei. Er habe eine Aufenthaltsgenehmigung für Frankreich beantragt, die ihm bisher nicht erteilt worden sei. Er sei weder vorbestraft noch der Polizei bekannt. Er war außerdem in keiner Radikalisierungsdatei registriert.


FH

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