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Morgen startet auch Monacos Rennstall in die neue Formel-E-Saison

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Mit Edoardo Mortara und Norman Nato, der Felipe Massa ersetzt, startet das monegassische Team Rokit Venturi Racing am 26. /27. Februar in Diriyah (Saudi-Arabien) in die siebte Formel-E-Saison – die E-Boliden aus dem Fürstentum im neuen Schwarz-Weiß-Look. Das siebte Saisonrennen ist am 8. Mai auf dem (verkürzten) Stadtkurs von Monaco geplant.


Das Team Rokit Venturi Racing im neuen Schwarz-Weiß-Look. Foto: Venturi

Die elektrische Rennserie kürt in diesem Jahr zum ersten Mal einen vom Internationalen Automobilverband FIA anerkannten Weltmeister. Ende dieser Woche startet die Serie wie schon im Vorjahr in Saudi-Arabien. Am morgigen Freitag, 26. Februar, und tags drauf stehen auf dem Diriyah E-Prix Circuit in der Nähe der Hauptstadt Riad erstmals zwei Nachtrennen (Start jeweils 18 Uhr MEZ) auf dem Programm. Topfavorit auf den WM-Titel ist ein Pilot des chinesischen Teams DS Techeetah, das in den jüngsten drei Formel-E-Saisonen jeweils den Champion gestellt hat.


Bilder vom heutigen Trainingstag in der Weltkulturerbe-Stadt Diriyah. Fotos: © Motorsport Images Tel: +44(0)20 8267 3000 email: info@motorsportimages.com



Neuer Investor in Monaco


Das in Monaco heimische Formel-E-Team Rokit Venturi Racing ist von einer Investorengruppe unter der Leitung von Scott Swid und José M. Aznar Botella gekauft worden, wie das Team im Dezember bekannt gegeben hat. Teamchefin Susie Wolff, Frau des österreichischen Mercedes-Motorsportchefs Toto Wolff und seit Juni 2018 dabei, sowie Gründer Gildo Pastor bleiben beteiligt.


Die neue Struktur soll der monegassischen Marke eine neue Perspektive geben. Das Team wird weiterhin unter dem Namen Venturi antreten und seinen Hauptsitz in Monaco behalten.



Weltrekord: 408 km/h mit dem Elektro-Bike


Ein anderer Zweig der mittlerweile 20 Lenze zählenden E-Venturi-Familie wusste 2020 erneut für Rekorde zu sorgen: Ende Oktober/Anfang November stellte Max Biaggi mit einem Geschoss des monegassischen Elektromotorrad-Konstrukteurs Voxan auf dem Flugplatz Châteauroux in Frankreich insgesamt elf neue Geschwindigkeitsweltrekorde auf. Als absolute Höchstgeschwindigkeit erzielte Biaggi auf dem strombetriebenen Voxan Wattman enorme 408 km/h.


Weltrekordler Max Biaggi bei einem seiner Erfolge in Châteauroux. Foto: Venturi

Venturi-Präsident Gildo Pastor: „Es war mir wichtig, das 20-jährige Jubiläum des elektrischen Abenteuers der Venturi-Gruppe (mit diesen Rekorden) zu feiern. Angesichts der Pandemie war es nicht einfach, aber (…) wir haben bewiesen, dass wir der Herausforderung gewachsen sind. Zwanzig Jahre nach dem Kauf von Venturi freue ich mich, dass die Gruppe nun behaupten kann, die schnellsten Elektrofahrzeuge auf zwei und vier Rädern, aber auch in der Kategorie der vierrädrigen Brennstoffzellenfahrzeuge geschaffen zu haben.“


AS

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