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Nach Libanonkonferenz: Macron besucht von Bormes aus die Insel Porquerolles

Am Nachmittag nach der internationalen Konferenz zur Unterstützung des libanesischen Volkes besuchten Emmanuel und Brigitte Macron vergangenen Mittwoch von ihrem Ferienort Bormes-les-Mimosas im Var aus die neueste Ausstellung der Stiftung Carmignac auf der Insel Porquerolles.

Emmanuel Macron urlaubt wie jeden Sommer in der Präsidenten-Residenz "Fort de Brégançon" an der Côte d'Azur. Foto: AS

Lärm und Wut der Welt im Pausenmodus. Den größten Teil des vergangenen Mittwochs verbrachte der Präsident der Republik zusammen mit etwa vierzig Staats- und Regierungschefs virtuell von der Präsidenten-Residenz Fort de Brégançon in Südfrankreich an der Seite des libanesischen Volkes, das durch die Explosion, die im August 2020 einen Teil Beiruts in die Luft sprengte, und durch die Misswirtschaft seiner Regierung am Boden zerstört ist.


Ein Jahr nach der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut hat die bereits dritte internationale Geberkonferenz Hilfszahlungen von umgerechnet rund 311 Millionen Euro zugesagt. Die Konferenz fand unter der Leitung der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich und der UN statt. Macron stellte allein weitere 100 Millionen Euro Hilfe für den Libanon in Aussicht. Gleichzeitig warf der französische Staatschef den libanesischen Machthabern Versagen auf allen Ebenen vor. Deutschland sagte 40 Millionen Euro Hilfe zu. Auch Bundesaußenminister Maas machte der Regierung im Libanon Vorwürfe. Bei der Explosion waren am 4. August 2020 mehr als 200 Menschen getötet und rund 6000 verletzt worden. Am Jahrestag kamen Angehörige in der libanesischen Hauptstadt zusammen, um ihre Trauer und ihre Wut darüber auszudrücken, dass die Verantwortlichen bislang nicht bestraft wurden.


R.L.


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