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  • RivieraZeit editorial

Nervenprobe für Clooney: Streit um Immobilie schwelt weiter

Die Rechtsunsicherheit um die neue Residenz von Georg Clooney in Brignoles dauert offenbar an. Vorige Woche noch, am 60. Geburtstag des Filmstars, hatte die Gemeinde in der Grünen Provence mitgeteilt, Clooney habe das dortige Weingut Canadel rechtskräftig erworben. Die RZ aber hatte wiederholt berichtet, dass dagegen noch eine Klage droht.

Zieht er nun ins Departement Var - oder wird es vorerst nichts? George Clooney muss weiter bangen. Foto: Michael Vlasaty, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Diese Vermutung fand gestern neue Nahrung. Jedenfalls will ein konkurrierender Mitbieter gerichtlich klären lassen, dass er der rechtmäßige Erwerber ist.

Bekanntlich handelt es sich bei den bisherigen Besitzern der Domaine du Canadel um ein älteres australisches Ehepaar, das in Monaco lebt und das Anwesen vor einigen Jahren zum Kauf angeboten hatte. Clooneys Rivale hatte sich nach Angaben seines Anwalts bereits im August mit den Eigentümern auf das Geschäft geeinigt. Später hätten die beiden aber plötzlich 6,2 Millionen Euro verlangt – 200.000 Euro mehr als vereinbart – und den Verkauf dann abgeblasen. Dagegen war der erste Interessent vor den Kadi gegangen.

Solange der Streit nicht geklärt sei, gebe es "Unsicherheit", wem die Immobielie am Ende gehören werde, bestätigte dessen Notar und Anwalt Guy Azzari erneut. Wie ebenfalls berichtet, könnte sich das Verfahren nach Azzaris Schätzung ein bis vier Jahre lang hinziehen. Am gestrigen Dienstag jedenfalls war das umstrittene Geschäft wieder in den internationalen Schlagzeilen.

R.L.


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