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  • RivieraZeit editorial

Neue Corona-Regelungen für Monaco, Gesundheitspass inklusive

Nachdem Nachbar Frankreich schon am vergangenen Mittwoch die nächste Etappe im Lockerungsplan bis Ende Juni erreicht hatte, zieht jetzt auch Monaco mit weiteren Erleichterungen der Corona-Maßnahmen nach. Die neuen Regelungen treten am Samstag, 12. Juni, in Kraft.

Die Ausgangssperre wird im Fürstentum um eine Stunde nach hinten verschoben, auf nun Mitternacht bis 6 Uhr morgens. Für Restaurantgäste gibt es eine Ausnahmeregelung, die ihnen 15 Minuten mehr für den Heimweg einräumt.

Aufgrund sinkender Inzidenzen in den Nachbarregionen des Fürstentums dürfen wieder Bewohner und Bewohnerinnen des Departements Alpes-Maritimes und aus dem italienischen Ligurien (bis Sanremo) in den Restaurants bewirtet werden. An einem Tisch dürfen neuerdings bis zu acht Personen Platz nehmen, und auch der Abstand zwischen den Tischen darf auf einen Meter statt 1,5 Meter reduziert werden, allerdings nur in der Außengastronomie.

Bars und Cafés dürfen erneut bis zur Sperrstunde für Gäste öffnen, jedoch nur mit Sitzplätzen. Musikalische Unterhaltung – ob aus Lautsprechern oder live – ist auch erlaubt, solange die Grenze von 74 Dezibel nicht überschritten und nicht getanzt wird. Saunen, Dampfbäder, Spas und Nachtclubs bleiben unverändert geschlossen, da hier das Infektionsrisiko als zu hoch erachtet wird.

Für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen entfällt die Pflicht zum Home-Office und wird in eine Empfehlung umgewandelt.

Die Maskenpflicht auch im Freien bleibt bis auf Weiteres bestehen, die einzige Ausnahme: beim Sport im Freien und auf Geräten im Innenbereich darf sie abgesetzt werden.

Einführung des Gesundheitspasses

Zeitgleich mit Europa will auch das Fürstentum einen Gesundheitspass einführen, um anzuzeigen, ob ein Mensch geimpft, getestet oder genesen ist. So sollen Reisen, vor allem nach Frankreich, aber auch nach ganz Europa erleichtert werden. Für die Entwicklung des Gesundheitspass steht Monaco im engen Austausch mit der französischen Regierung. Was bislang bekannt ist: Der Pass ist für alle Einwohner und Einwohnerinnen des Fürstentums zugänglich und ist zum Zeitpunkt der Einführung für die Einreise nach Frankreich nutzbar. Für Monegassen und Monegassinnen, die ins übrige EU-Ausland reisen wollen, wird der Pass nach Beantragung ausgeweitet. Dieser Schritt sei zum Schutz der Privatsphäre notwendig. Für Reisen ins außereuropäische Ausland werden Einzelabsprachen mit den jeweiligen Staaten getroffen.


SL

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