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Schachmann darf bei Paris-Nizza erneut jubeln

SPORT


Der deutsche Radrennfahrer Maximilian Schachmann hat überraschend zum zweiten Mal nacheinander das „Rennen zur Sonne“ Paris-Nizza gewonnen. Favorit Primoz Roglic war auf der letzten Etappe im Hinterland von Nizza zweimal gestürzt.



Maximilian Schachmann (Team Bora-hansgrohe) genügte am gestrigen Sonntag auf der abschließenden achten Etappe des Rad-Klassikers Paris-Nizza ein zehnter Platz zum Gesamtsieg. Mit der Verteidigung seines Titels hatte er noch am Morgen selbst nicht gerechnet. Der deutsche Radprofi profitierte von zwei Stürzen des Gesamtführenden Primoz Roglic (Jumbo-Visma) und ist nun der erste Deutsche überhaupt, der das Rennen zweimal gewinnen konnte.


Der 27-jährige Deutsche gelangte mit der Spitzengruppe ins Ziel in Levens. Favorit Roglic hatte zuvor drei der insgesamt acht Etappen für sich entschieden und lag vor der letzten Etappe eine knappe Minute vor dem Zweitplatzierten Schachmann.


Die letzte Etappe am Sonntag führte wie auch die Etappe tags zuvor wegen der Coronapandemie und der hohen Infektionszahlen in Nizza nicht in die dem Rennen den Namen gebende Mittelmeerstadt. Schachmann wurde nach einer anspruchsvollen Strecke von 93 Kilometern in Levens nördlich von Nizza geehrt. Platz zwei in der Gesamtwertung belegte Alexander Wlasow (Russland), Platz drei Ion Izaguirre aus Spanien.


AS

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