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  • RivieraZeit editorial

Skigebiete der Seealpen stellen Liftbetrieb ein

SPORT


Mit Isola 2000 und Auron beenden die beiden größten Skigebiete der Seealpen am kommenden Sonntag, 21. März, frühzeitig ihre Saison. Hobby-Skifahrer wird’s kaum stören: Wegen der Coronapandemie war der Pistenspaß offiziell den gesamten Winter untersagt. Umgehen ließ sich das Verbot, indem man einen örtlichen Skilehrer anheuerte – oder selbst auf den Berg kraxelte.


In Auron (Archivbild aus 2020) und in Isola 2000 laufen die Lifte am kommenden Wochenende zum letzten Mal in dieser Saison. Foto: AS

Trotz des frankreichweiten Verbots, die Skilifte in dieser Saison in Betrieb zu nehmen, tat sich im zu Ende gehenden Winter so einiges auf den Pisten der Seealpen: Die Skiclubs der gesamten Côte d‘Azur, die meist mittwochs und an den Wochenenden hochfahren in die Berge, durften ihrem Sport nachgehen. Auch die lokalen Skilehrer waren autorisiert, Unterricht zu geben. Jeweils zu Traum-Bedingungen – denn die Schneelage war ausgezeichnet und die Pisten leer wie nie.


Jetzt hat der Spaß aber zumindest in den Skigebieten der Metropole Nizza Côte d’Azur, darunter vor allem Isola 2000 und Auron, ein Ende, wie Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi ankündigt: Zu teuer ist das Unterfangen, nur für eine Handvoll Sportler hier und dort die Liftanlagen zu betreiben und die Pisten zu präparieren.


Normalerweise sind die Lifte der Skigebiete in den Alpes-Maritimes bis weit in den April hinein geöffnet.


120.000 Euro Verlust pro Woche


Rund 120.000 Euro Verlust pro Woche haben die beiden großen stations diesen Winter eingefahren. Für die Hälfte davon komme der Staat auf, Estrosi.


Wer seine letzte Chance auf ein paar lässige Abfahrten nutzen will, sollte sich also schleunigst einen Lehrer buchen. Ab kommenden Montag muss der Berg erst zu Fuß erklommen werden, um in den Genuss des Brettlspaßes zu kommen.


AS


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