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Starkregen hält Südfrankreich einmal mehr in Atem: Warnstufe "rot" für Marseille und Umgebung

Höchste Wetterwarnstufe „rot“ in den Bouches-du-Rhône, „orange“ im Var und ab 12 Uhr auch in den Alpes-Maritimes: Der Herbst macht seinem Ruf in Südfrankreich alle Ehre. Für heute, 4. Oktober, sind extreme Regenfälle und Gewitter vor allem in und um Marseille angekündigt. Zu großer Vorsicht sind die Menschen in der gesamten Provence und an der Côte d’Azur aufgerufen. Die Schule schließen mittags.



Für die Zeit zwischen 12 und 18 Uhr hat Météo France die Wetterwarnstufe für das Departement Bouches-du-Rhône auf „rot“ heraufgesetzt. Bereits in der Früh gingen in und um Marseille zwischen 160 und 180 mm Regen nieder – so viel wie sonst in mehreren Monaten. Zahlreiche Straßen verwandelte sich in Flüsse. Im Nachbardepartement Var fielen in der Gegend um Brignoles innerhalb einer Stunde 50 mm.



Nach einer Wetterberuhigung am Morgen soll es am Nachmittag wieder heftig werden: Vor allem im westlichen Teil der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur sind starke Gewitter vorausgesagt, die sich aber auf das gesamte „orange“ markierte Gebiet ausdehnen. Außerdem wird er erneut stark regnen (bis zu 240 mm in Summe in den Bouches-du-Rhône), in Begleitung von Sturmböen und örtlich Hagelschauern.


Schulen schließen heute ab 12 Uhr


Im Var („orange“ bereits im Gang, bis 21 Uhr) und in den Alpes-Maritimes („orange“ von 12 bis 21 Uhr) wird von Wassermengen von 80 bis 120 mm, vereinzelt auch 150 mm, ausgegangen. Die Präfekten des Var, der Alpes-Maritimes und der Bouches-de-Rhône rufen Eltern dazu auf, ihre Kinder bis 12 Uhr aus der Schule abzuholen.


Gegen Abend soll sich das Wetter von Westen her beruhigen.


Wie grundsätzlich bei dem vor allem im Herbst in Südfrankreich auftretenden Wetterphänomen „épisode méditerranéen“ mit enormen Niederschlagsmengen in wenigen Stunden wird um größte Vorsicht gebeten; wer kann, sollte zu Hause bleiben. Wasserläufe können in kürzester Zeit anschwellen und über die Ufer treten. Überschwemmte Straßen, Keller, Tiefgaragen sind häufig die Folge und können zur tödlichen Falle werden.




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