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Vendée Globe: Alexia Barrier aus Biot erreicht das Ziel

SPORT


Als 24., rund einen Monat nach dem Sieger, hat am gestrigen Sonntag die Seglerin von der Côte d’Azur, Alexia Barrier, bei der Regatta „Vendée Globe“ das Ziel erreicht. Die Extremsportlerin aus Biot hat viele Fans nicht nur in Südfrankreich, wo sie während ihrer Vorbereitungszeit auf das harte Rennen um die Welt zahlreiche Menschen bei Begegnungen auf ihrem Boot für ihr Abenteuer begeistern konnte.


Extrem-Seglerin Alexia Barrier aus Biot ist im Ziel der Vendée Globe. Foto: DR

Nach 111 Tagen, 17 Stunden und 3 Minuten hat Alexia Barrier die als härteste Solo-Regatta der Welt geltende „Vendée Globe“ am Start- und Zielpunkt Les Sables d’Olonne erfolgreich beendet. Die mit kleinem Budget für das Team TSE-4myplanet startende 41-Jährige war mit dem ältesten Boot im gesamten Teilnehmerfeld unterwegs – einer über 20 Jahre alten Imoca, die 1998 für eine andere französische Starterin gebaut worden war. Allein deshalb stand für sie von vornherein fest, dass Ankommen ihr wichtigstes Ziel sein würde.


Drei Wochen vor Zieleinkunft hatte sie sich zudem bei einem Sturz an Bord am Rücken verletzt und seither unter Schmerzen gelitten.


Alexia Barrier ist erst die zehnte Frau der Welt, die das Nonstop-Rennen um den Globus beendet hat. Auch für sie steht bereits heute fest, dass sie bei der nächsten Vendée Globe in vier Jahren erneut dabei sein will – ähnlich wie ihr deutscher Kollege Boris Herrmann, für den die Ausgabe 2020 ebenfalls eine Premiere war.


Dem gebürtigen Oldenburger, der bereits seit einem Monat wieder festen Boden unter den Füßen hat, war es gelungen, viele Menschen speziell im deutschsprachigen Raum für seine Sportart zu begeistern. Er war kurz vor der Zieleinkunft mit einem Fischerboot kollidiert und hatte so seine Chancen auf einen Podiumsplatz eingebüßt.


AS



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