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„Virtual Nautic“: digitaler Ersatz für klassische Bootsmessen?

SPORT


Wer weiß, inwieweit die Bootsmessen an der Côte d’Azur in diesem Jahr nach Plan durchgeführt werden können… Damit Freunde des Wassersports trotz Pandemie auf ihre Kosten kommen, wird in Frankreich die bisher größte rein digitale Bootsschau Europas organisiert: Auf der „Virtual Nautic“ können Besucher am kommenden Wochenende durch virtuelle Messehallen laufen und sich live beraten lassen.



Neue Boote, Traum-Destinationen, alle erdenklichen Arten an Wassersport – dies und vieles mehr gibt es bei der „Virtual Nautic“ zu entdecken. Organisiert von der Fédération des Industries Nautiques (FIN), bietet die Messe am 12. und 13. März Besuchern aus aller Welt die Möglichkeit, sich online auf die Urlaubssaison am Meer, an Flüssen oder Seen vorzubereiten.


Und so funktioniert’s: Wer sich die kostenlose App des Veranstalters heruntergeladen hat, kann sich mit einem selbstkreierten Avatar zwei Stunden lang durch große, realitätsnahe Messehallen bewegen, Präsentationen zuhören, Dokumente teilen, sich Face-to-Face beraten lassen und sogar virtuellen Probefahrten erleben.

Das Angebot ist groß: Zwei Tage lang lassen 140 Aussteller, 1000 Fachleute aus der Branche und Vertreter von mehr als 180 Marken erhoffte 25.000 Besucher Neuigkeiten aus der Welt des Wassersports entdecken.


Auf dem vergangenen September ausgefallenen Yachting Festival in Cannes sowie den Bootsmessen in La Rochelle und Paris werden normalerweise jährlich 70 Prozent der Bootsverkäufe in Frankreich angebahnt. Durch die Corona-Pandemie sind im Hexagon im Jahr 2020 über 150.000 Arbeitsplätze im Bereich Nautik weggebrochen. Die neue Online-Messe, die vielleicht bald einen festen Platz im Messekalender findet, soll den Betroffenen eine Chance bieten, wieder Fuß zu fassen – wenn auch ohne das Flair eines Live-Events.


Virtual Nautic

12. & 13. März 2021

Eintritt frei

www.virtualnautic.com


DW

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