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Waldbrandgefahr im Süden: Interaktive Karten schützen Mensch und Natur

An der Côte d’Azur und in der Provence zerstören Waldbrände regelmäßig hektarweise Land und stellen eine Gefahr für Menschen, Tiere und Natur dar. In den Departements Var, Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône, Vaucluse und Alpes-de-Haute-Provence informieren neue, täglich aktualisierte Karten über Gefahrenlagen und zeigen, in welchen Waldgebieten der Zugang beschränkt ist.


Foto: Préfecture du Var

Um Waldbränden vorzubeugen, die durch extreme Hitze und Unachtsamkeit entstehen, dürfen in Südfrankreich im Sommer regelmäßig bestimmte Wälder nicht mehr betreten werden. Welche, das besagen neue interaktive Karten, die bis Ende September tagesaktuell über die Situation vor Ort aufklären:

Zugänge zu besonders gefährdeten Waldstücken, Durchfahrtsstraßen und Parkmöglichkeiten können je nach Waldbrand-Gefahrenstufe eingeschränkt werden. Das fünfstufige Warnsystem (von grün über gelb und orange bis rot) kennzeichnet Gefahrengebiete. Die interaktiven Karten geben jeden Abend für den Folgetag einen Überblick über Gegenden, die gemieden werden sollten. Dabei werden aktuelle Wetterlagen miteinberechnet.

Bei Grün sind Zutritt und Holzarbeiten uneingeschränkt erlaubt. Gelb und Orange weisen auf eine erhöhte Gefahr hin und schränken die Rechte der Besucher ein. In roten und „extrem roten“ Gebieten droht eine unmittelbare Waldbrandgefahr. Dort sind das Betreten sowie Wald- und Bauarbeiten strengstens verboten.

Momentan gilt im gesamten Departement Var die erste Warnstufe „Gelb“, der Zugang bleibt überall weiterhin erlaubt und die Bewirtschaftung mit Vorsichtsmaßnahmen gestattet. Aufgrund der andauernden Sommerhitze wird jedoch ein deutlicher Anstieg des Waldbrandrisikos erwartet. In den Alpes-Maritimes und den Bouches-du-Rhône ist noch alles „Grün“.


AS/SR


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