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„Wild Immersion“: Interaktive Tierschutz-Ausstellung in Nizza


Einer der beiden Ausstellungsräume von "Wild Immersion" im Parc Phoenix in Nizza. Foto: Sabrina Reitnauer

Tiere zum Greifen nah erleben und gleichzeitig Lebensraum und Umwelt schützen – dies können Besucher der Wild Immersion ab heute, 16. Juni, im Parc Phoenix in Nizza. Die fünfmonatige Ausstellung lässt kleine und große Tierbegeisterte 140 verschiedene Tierarten spielerisch und mithilfe neuster Technologie hautnah erfahren, inklusive einer 3D-Reise.


Erleben, Teilhaben, Schützen – dieses Leitmotiv verbindet das gemeinsame Projekt der Stadt Nizza und des Tierparks. Im Mittelpunkt stehe dabei das spielerische Annähern der Besucher an die Tiere und auch an ihre Bedürfnisse, so der Direktor der Ausstellung Grégoire Moisson. Rein digital sollen besonders Kinder Einblicke in tiefe Ozeane und unbekannte Dschungel erhalten und dabei auch auf Gefahren für Umwelt und Tiere durch den Menschen aufmerksam gemacht werden.


In zwei Räumen inmitten des bekannten Parks in der Nähe des Flughafens können Besucher auf Spurensuche oftmals bedrohter Tierarten gehen und durch Computertechnologie und Animationen in die exotischen Welten von Rhinozeros bis Pelikan eintauchen.


Tierwissen spielerisch aufbauen


Zunächst werden die Tiere interaktiv vorgestellt und wissenswerte „Wild Facts“ mithilfe von Bildern und Videos präsentiert. An einer Kamerastation können sich Interessierte auf einem Bildschirm in lustige Tierköpfe verwandeln und so der jeweiligen Tierart näherkommen.

In der Mitte des Raumes werden die unterschiedlichen Sinne rund um das Erraten von Tiergeräuschen, das Ertasten von Tierfellen und Spurenlesen auf die Probe gestellt. Ein spannender Parcours verbinde hier wichtiges Wissen über Tiere und ihre Eigenschaften mit motivierenden und spielerischen Aufgaben, unterstreicht Moisson.


VR-Erlebnis


In einem zweiten Raum lädt das Team der Wild Immersion dann zu einer gemeinsamen Reise in die Tierwelt ein: Auf einem der vielen Sesseln kann man hier mit einer Virtual-Reality-Brille und passender Geräuschkulisse Tiere bei ihrem ungestörten alltäglichen Leben beobachten. Man glaubt, man müsse nur die Hand ausstrecken, um eine Flosse zu streicheln oder gemeinsam mit einer Schildkröte durchs seichte Wasser zu gleiten, während über den Köpfen die Wellen zusammenschlagen und unter den Füßen die Korallen leuchten.


Impressionen der neuen Ausstellung - Fotos: SR


Ein großer Vorteil des Projektes ist, dass Besucher sich den Tieren nur virtuell nähern, sie also nicht in ihrem Lebensraum stören und daher ihr natürliches Verhalten erleben. Alle Aufnahmen wurden mit wissenschaftlichem Hintergrund und ohne große Kamerateams verantwortungsvoll im natürlichen Habitat der Tiere durchgeführt, erklärt der Direktor.

Besonders für Familien, die die 3D-Welt zeitgleich entdecken und ihre Eindrücke so teilen können, ist die Ausstellung ein besonderes Erlebnis mit nachhaltiger Freude und einer wichtigen Erkenntnis: Tiere beobachten bedeutet hier zeitgleich Tiere schützen. Dafür steht auch die große Spendenaktion der Wild Immersion, die sich für dieses Ziel einsetzt und so natürlichen Lebensraum und Artenvielfalt bewahrt.


Eintrittskarten und weitere Informationen finden Sie hier.


Sabrina Reitnauer


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